„Vaterschaftswahrscheinlichkeit“, sagte er heiser, „‚größer als 99,999 Prozent‘.“
Claire wich zurück. „Das beweist nicht …“
„Es beweist genug“, fuhr Walter sie an, lauter als je zuvor. „Und das Video beweist den Rest.“
Diane schob ihren Stuhl so heftig zurück, dass er über den Boden schabte. „Walter, sprich nicht so mit ihr. Wir müssen uns beruhigen.“
„Beruhigen?“, wiederholte er. „Du hast zugelassen, dass sie das zu einem Kind sagt.“
Mir schnürte es die Kehle zu, als er „Kind“ sagte. Nicht Enkelin. Nicht Sophie. Nur ein Kind. Es schmerzte immer noch, aber ich verstand – es war das einzige Wort, das er in seiner Scham hervorbringen konnte.
Die Türklingel ertönte erneut. Robert ging kurz hinaus und kam mit einer großen Frau in einem anthrazitfarbenen Mantel und einer Lederaktentasche zurück. Sie stellte sich als Amanda Pierce, seine Anwältin, vor. Ihr Gesichtsausdruck war ruhig, sachlich – nicht neugierig oder dramatisch –, was alles noch ernster erscheinen ließ.
Claire lachte gequält auf. „Das ist doch lächerlich. Sind wir in einem Film?“
Amanda legte ihre