Ihre Nieren verarbeiten alles, was Sie Ihrem Körper zuführen, auch Medikamente. Manche Medikamente verringern die Durchblutung der Nieren, verursachen Kristallbildung, lösen Entzündungen aus oder überlasten das Filtersystem bei hoher Dosierung oder zu langer Einnahme. Studien, beispielsweise vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) und von WebMD, zeigen, dass Faktoren wie Dehydrierung, bestehende Erkrankungen oder die Kombination bestimmter Medikamente diese Effekte verstärken.
Gesundheit
Das Wichtigste? Diese Medikamente sind bei korrekter Anwendung wertvoll, aber eine Überdosierung kann negative Auswirkungen haben.
1. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
Zu dieser Gruppe gehören gängige Medikamente wie Ibuprofen (Advil, Motrin), Naproxen (Aleve) und hochdosiertes Aspirin. Sie werden häufig bei Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Arthritis und Fieber eingesetzt.
Auswirkungen auf die Nieren: NSAR blockieren Substanzen, die die Blutgefäße in den Nieren offen halten. Bei übermäßiger oder langfristiger Anwendung kann dies die Durchblutung verringern und zu Beschwerden oder akuten Problemen führen, insbesondere bei Dehydrierung oder anderen Risikofaktoren.
Studien zeigen, dass die langfristige oder hochdosierte Anwendung Anlass zur Sorge gibt, insbesondere bei älteren Erwachsenen oder Menschen mit Bluthochdruck.
Praktischer Tipp: Beschränken Sie die Anwendung auf die kurzzeitige Anwendung gemäß Packungsbeilage. Wenn die Schmerzen länger als ein paar Tage anhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über Alternativen.
2. Paracetamol (z. B. Tylenol)
Paracetamol gilt oft als sichereres Schmerzmittel und wird häufig bei Kopfschmerzen, Erkältungen und leichten Schmerzen eingesetzt.
Das Risiko bei Überdosierung: Obwohl Paracetamol im Allgemeinen magenschonender ist als NSAR, kann die Einnahme von mehr als der empfohlenen Dosis (insbesondere über einen längeren Zeitraum oder in hohen Tagesdosen) die Nieren belasten, insbesondere in Kombination mit anderen Faktoren wie Alkoholkonsum oder bestehenden Erkrankungen.
Richtlinien von Gesundheitsorganisationen betonen die Wichtigkeit, die maximale Tagesdosis einzuhalten.
Was zu tun ist: Lesen Sie immer die Packungsbeilage von Kombinationspräparaten (z. B. Erkältungsmitteln), um eine versehentliche Überdosierung zu vermeiden. Verwenden Sie die niedrigste wirksame Dosis.
3. Protonenpumpenhemmer (PPI)