In diesem Bauprozess werden Elemente wie Haare, Textilfasern, Stoffreste, Staubpartikel, kleine Pflanzenfragmente und sogar winzige organische Abfälle integriert. Dadurch sieht jede Hülle je nach Formung unterschiedlich aus. Manche wirken heller, andere dunkler, manche mit rauer Textur und wieder andere glatter, was es ihnen ermöglicht, sich leicht mit der Oberfläche zu tarnen, an der sie haften.
Diese Anpassungsfähigkeit ist entscheidend für ihr Überleben. Die Larve bewegt sich langsam, streckt nur einen kleinen Teil ihres Körpers hervor, um sich zu bewegen, und versteckt sich sofort wieder in ihrer Struktur. Dieses Verhalten verringert ihre Exposition gegenüber potenziellen Bedrohungen und ermöglicht es ihr, lange Zeit unbemerkt zu bleiben.
Der Lebenszyklus des Fallfalters beginnt, wenn das erwachsene Weibchen mehrere Dutzend Eier in der Nähe potenzieller Nahrungsquellen legt. Innerhalb weniger Tage kommen die Larven hervor, die fast sofort beginnen, ihren charakteristischen Unterschlupf zu bauen. Von diesem Moment an ist ihr Hauptziel, sich zu fressen und sich zu entwickeln, bis ihre Verwandlung abgeschlossen ist.
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Materialien, die Keratin enthalten, ein Protein, das in animalischen Elementen vorkommt. Aus diesem Grund können sie sich von Fasern wie Wolle, Federn, Insektenresten, Papier oder organischen Partikeln aus der häuslichen Umgebung ernähren. Ihr Verzehr ist jedoch minimal, sodass sie selten sichtbare Schäden im Haus verursachen.
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