Er stürzt in den Fluss und wird vor den Augen seiner Frau bei lebendigem Leibe gefressen.
Eine schreckliche Tragödie: Er stürzt in einen Fluss und wird vor den Augen seiner Frau bei lebendigem Leibe gefressen. Dave Hogbin, ein 40-jähriger Arzt aus Newcastle, befand sich mit seiner Frau Jane Carey, ihren drei kleinen Kindern (sieben, fünf und zwei Jahre alt) und deren Familie auf einer traumhaften Reise. Alles verlief reibungslos, bis er in einen Fluss stürzte und von einem 4,9 Meter langen Krokodil verschlungen wurde. Hogbin kam in Cooktown, Australien, am Ufer der Annan River Bridge in Queensland ums Leben.
Die schreckliche Tragödie ereignete sich am Ufer der Annan River Bridge in Queensland, Australien. Nach tagelanger Suche fanden Naturschützer die Überreste eines Mannes, eines Arztes aus Newcastle, im Inneren eines Krokodils. Die Polizei leitete umgehend die Identifizierung ein, doch es scheint kein Zweifel zu bestehen: Die gefundenen menschlichen Überreste gehören Dave Hogbin, der sich bereits im vergangenen Jahr in derselben Gegend aufgehalten hatte. Hogbin hatte eine unbändige Leidenschaft fürs Campen und war sich der Krokodilgefahr in der Gegend vollkommen bewusst. (Weiterlesen nach den Fotos)
Das Andenken an seine Frau
Die Witwe des Opfers, Jane Carey, wollte ihrem Mann mit bewegenden Worten gedenken, wie news.com.au berichtete. „David hat so viele Leben berührt, dass jeder es verdient zu wissen, wer er war und wie sein Leben endete. Ich möchte dieser Tragödie ein Gesicht geben: Er wurde nicht einfach nur von einem Krokodil getötet; wir haben einen wundervollen Ehemann, Vater, Sohn, Bruder, Freund und Arzt verloren. Wir genossen einen ganz normalen Urlaub, und innerhalb von 30 Sekunden änderte sich alles. Er hatte nichts falsch gemacht; im Gegenteil, er hatte alles richtig gemacht, und trotzdem ist es passiert. Die Dinge können sich so schnell ändern, selbst wenn alles richtig läuft. Er hat mich gerettet; seine letzte Tat war, mich nicht mit in den Tod zu reißen“, sagte sie. „Ich bin froh, dass ich noch hier bin, denn es hätte für alle Beteiligten, nicht nur für die Kinder, tausendfach schlimmer enden können. Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass ich weder frustriert noch wütend bin: Er ging einfach nur um die Ecke auf einem viel begangenen Weg. Ich bereue nichts, denn es ist einer dieser tragischen Unfälle, die passieren und gegen die man nichts tun kann“, fügte sie hinzu.