Bürger zwischen Routine und Sorge

In Baumärkten bildeten sich noch vor Feierabend lange Schlangen; Regenhauben, Sandsäcke und Notstromaggregate wechselten in Rekordtempo den Besitzer. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk stellten mobile Pumpen in Bereitschaft, während Bahnunternehmen erste Fernzugverbindungen in den Westen strichen. Vielerorts machte sich eine nervöse Geschäftigkeit breit, gespeist von Erinnerungen an die Flutkatastrophe vor fünf Jahren.
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Gleichzeitig beschworen Behörden via Social Media Gelassenheit: Man habe Schutzräume definiert, Pegelstände würden in Echtzeit überwacht, und Einsatzzentralen seien rund um die Uhr besetzt. Doch die Frage blieb: Wo würde die Linie sich letztlich entladen – und mit welcher Gewalt?