In diesem Punkt sind sich die meisten Dermatologen und Geriater einig: Ab einem Alter von 65 bis 70 Jahren reichen zwei bis drei Duschen pro Woche völlig aus, außer in besonderen Fällen (intensive körperliche Aktivität, spezifische medizinische Probleme).
An anderen Tagen? Da reicht eine gezielte Wäsche völlig aus: Gesicht, Hände, Achseln und ein feuchter Waschlappen zum Erfrischen. Simpel, effektiv und viel hautschonender. Und Seife ist nicht nötig: Achseln, Leistengegend und Füße brauchen zwar tägliche Pflege, aber der Rest des Körpers lässt sich wunderbar mit klarem Wasser waschen.
Sicherheit geht vor: Stürze vermeiden
Man denkt selten darüber nach, aber Duschen birgt auch ein echtes Gesundheitsrisiko. Rutschige Böden, langes Stehen, die Hitze des Wassers, die den Blutdruck senkt … all diese Faktoren erhöhen das Sturzrisiko, die häufigste Ursache für Haushaltsunfälle bei Senioren.
Kleine Anpassungen können den entscheidenden Unterschied machen: eine rutschfeste Matte, Haltegriffe, warmes Wasser und kurze Duschen – idealerweise zwischen 5 und 8 Minuten. Kleine Veränderungen mit großer Wirkung.
Die Phase nach dem Duschen, ein ebenso wichtiger Schritt
Was nach dem Duschen passiert, ist genauso wichtig wie das Duschen selbst. Die Haut verliert direkt nach dem Duschen schnell Feuchtigkeit. Tupfen Sie sich daher sanft trocken (niemals reiben!) und tragen Sie sofort eine Feuchtigkeitscreme auf die noch leicht feuchte Haut auf, um die Feuchtigkeit einzuschließen.

Gesundes Altern bedeutet auch, zu lernen, auf seinen Körper zu hören und seine Gewohnheiten mit Intelligenz und Feingefühl anzupassen.