Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus wies Vorwürfe zurück, seine Behörden würden die Rettung behindern. Er betonte, dass man schnell und flexibel gehandelt habe. So sei kurzfristig sogar eine befristete Berufserlaubnis für eine Tierärztin aus Hawaii erteilt worden. Auch Drohnenflüge seien ermöglicht worden. Backhaus erklärte: „Wir sind hochgradig flexibel – aber diese Flexibilität hat Grenzen.“ Gleichzeitig müsse verhindert werden, dass dem Wal durch Rettungsversuche zusätzlicher Schaden entsteht.
Als Timmy sich schließlich bewegte, kam sofort neue Spannung auf. Denn der Wal schwamm nicht direkt Richtung offene See, sondern zunächst in Richtung Hafen. Sofort rückten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei an und begleiteten ihn mit einem Boot. Kurz darauf näherten sich auch zwei Schlauchboote der DLRG. Mit an Bord war laut Berichten auch die hawaiianische Tierärztin Dr. Jenna Wallace.