Und fast zwei Monate lang sprachen wir überhaupt nicht miteinander.
Keine Nachrichten. Keine Anrufe.
Dann kam sie plötzlich zurück. Sagte, sie wolle alles wieder in Ordnung bringen. Ich stimmte zu.
Nun stand sie in unserer Küche und sagte mir, sie sei schwanger – und der zeitliche Ablauf ergab überhaupt keinen Sinn.
In jener Nacht, während sie schlief, starrte ich an die Decke und versuchte mir einzureden, dass ich mir zu viele Gedanken machte.
Tat ich aber nicht.
Schließlich tat ich etwas, was ich mir nie zugetraut hätte.
Ich entsperrte ihr Handy.
Zuerst sah alles normal aus – Familienchats, Freundesnachrichten. Dann sah ich einen Kontakt: „M “.
Mir stockte der Atem.
Ich öffnete die Nachricht.
Und alles änderte sich.
Sie hatte gelogen. Nicht nur über die Schwangerschaft – sondern über alles.
Sie redete über mich, als wäre ich nichts. Als wäre ich jemand, den man leicht manipulieren könnte. Als wäre ich nur Mittel zum Zweck.
Sie wollte mein Haus. Mein Geld. Alles.
Und sobald sie es hatte … wollte sie mich verlassen.
Ich las die Nachrichten noch einmal, in der Hoffnung, mich verlesen zu haben.
Hatte ich nicht.
Am Morgen hatte ich eine Entscheidung getroffen.