++ Dramatische Bilder ++
Rettungsplan unter Beschuss

Seit Freitag hat ein privates Spezialteam das Kommando; ihr Konzept: den Wal mit aufblasbaren Pontons anzuheben, ihn an einem Katamaran aufzuschwimmen und über die Kadetrinne Richtung Nordsee zu schleppen. Klingt kühn – und ist es auch. Bereits im Vorfeld kritisierten staatliche Institute fehlende Genehmigungen und warnten vor unkalkulierbaren Risiken. Trotzdem hält das Team an seinem Zeitfenster fest: „Noch zwei Gezeitenzyklen, dann wird es lebensgefährlich – für Timmy und für uns“, sagt Einsatzleiter Erik M.
Parallel brodelt es politisch. Umweltminister Till Backhaus begrüßte zwar die „beispiellose Initiative aus der Zivilgesellschaft“, ließ aber durchblicken, dass finanzielle Haftung und mögliche Folgeschäden allein die Retter tragen. Gegner sprechen von einer „Show auf Kosten des Tiers“, Befürworter von der „letzten Chance, Verantwortung zu beweisen“. So oder so – der Druck auf alle Beteiligten wächst mit jeder Schlagzeile.