In der Schweiz hat ein Schwimmbad in Porrentruy eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen, die für viel Aufregung sorgt. Seit kurzem ist es Ausländern nicht mehr gestattet, das Schwimmbad zu betreten. Diese Maßnahme wurde aufgrund erheblicher Störungen durch vor allem junge Männer aus Frankreich ergriffen. Die Entscheidung hat heftige Reaktionen von Antirassismus-Organisationen ausgelöst, während das Schwimmbad betont, dass die Probleme seitdem deutlich zurückgegangen sind.
Ursachen der Maßnahme
Das Freibad in Porrentruy liegt nur zehn Kilometer von der französischen Grenze entfernt und hat in den letzten Monaten einen Anstieg von unerwünschtem Verhalten erlebt, das insbesondere junge Mädchen und weibliche Besucher betrifft. Gruppen von Jugendlichen hielten sich nicht an die Regeln, verhielten sich einschüchternd und belästigten Mädchen durch Nachpfeifen, Verfolgen und ungebetene Berührungen. Das Personal wurde regelmäßig verbal belästigt und in einem Fall sogar körperlich angegriffen.