5. Medikamentennebenwirkungen. Der oft übersehene Übeltäter.
Viele gängige Medikamente schwächen die Beine unbemerkt. Statine können Muskelschmerzen oder -schwäche verursachen. Diuretika können den Kalium- und Magnesiumspiegel senken, was zu Krämpfen und Müdigkeit führen kann. Blutdrucksenkende Medikamente können Schwindel und eine verminderte Beinkraft verursachen. Die langfristige Einnahme von Steroiden beschleunigt den Muskelabbau.
Was tun?
Setzen Sie Ihre Medikamente niemals eigenmächtig ab. Bringen Sie stattdessen eine vollständige Liste all Ihrer verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamente zu Ihrem nächsten Arzttermin mit. Fragen Sie sofort nach, ob eines dieser Medikamente zu Ihrer Beinschwäche beitragen könnte. Bluttests auf Elektrolyte und Muskelenzyme decken oft Probleme auf, die sich leicht beheben lassen.
Wie Sie Ihre Beinmuskulatur in jedem Alter stärken
Das Erfreulichste ist, dass Muskeln auch mit 70, 80 und darüber hinaus funktionsfähig bleiben. Mit regelmäßiger Bewegung können Senioren ihre Kraft, ihr Gleichgewicht und ihre Unabhängigkeit zurückgewinnen.
Probieren Sie diese einfache Fünf-Minuten-Routine täglich aus. Heben Sie die Fersen an, während Sie sich an einem Stuhl festhalten, und wiederholen Sie dies 15 Mal. Tippen Sie mit den Zehenspitzen 20 Mal pro Bein vorwärts und rückwärts. Marschieren Sie 30 Sekunden lang auf der Stelle. Stehen Sie 10 Sekunden lang auf einem Bein pro Seite und halten Sie sich dabei an einer Stange fest. Trinken Sie dazu ausreichend Protein und Wasser.
Abschließender Gedanke