Liebe Senioren, schwächt ihr eure Knochen durch die Einnahme dieser beliebten Vitamine?
3 Vitamine, die Senioren sorgfältig in Betracht ziehen sollten
Hier sind drei gängige Vitamine, die Sie für die Knochengesundheit und -beweglichkeit bei älteren Erwachsenen beachten sollten. Konsultieren Sie immer einen Arzt, bevor Sie Änderungen vornehmen, da die individuellen Bedürfnisse je nach Ernährung, Medikamenten und Testergebnissen variieren.
1. Vitamin B6 (Pyridoxin) – Wenn eine übermäßige Dosis nicht immer gut ist
Vitamin B6 unterstützt zahlreiche körperliche Prozesse, darunter den Proteinstoffwechsel und die Gesundheit des Nervensystems. Allerdings wurde die Einnahme hoher Dosen über Monate oder Jahre, insbesondere in Form mehrerer gleichzeitig eingenommener Nahrungsergänzungsmittel, in mehreren Studien mit peripherer Neuropathie in Verbindung gebracht.
Dies kann sich als Kribbeln, Brennen, Taubheit oder ein “Kribbeln” äußern, das oft in den Füßen beginnt und sich die Beine hinaufspreizt. In manchen Fällen trägt es zu Muskelschwäche oder Schwierigkeiten beim Gleichgewicht und Gehen bei. Gesundheitsbehörden haben festgestellt, dass selbst Dosen, die als moderat gelten, diese Empfindungen bei anfälligen Personen bei längerer Anwendung auslösen können.
Warum es passiert: Zu viel Vitamin B6 kann die sensorischen Nerven beeinträchtigen, und die Symptome ähneln manchmal denen eines Vitamin-B6-Mangels selbst, was es erschwert, ihn ohne richtige Vorbereitung zu erkennen. Viele Multivitamine, Energiepräparate und Magnesiumpräparate enthalten Vitamin B6, sodass sich die Wirkung leise aufbauen kann.
2. Vitamin A – Überschüssiges Vitamin A kann indirekt Knochen und Muskeln beeinflussen
Vitamin A ist wichtig für Sehkraft und Immunfunktion, aber chronische, hohe Aufnahmen durch Nahrungsergänzungsmittel (oder in Kombination mit einer leberreichen Ernährung) stehen im Zusammenhang mit Veränderungen im Knochenstoffwechsel. Einige Beobachtungen deuten auf einen Zusammenhang zwischen überschüssigem Vitamin A und erhöhtem Knochenumsatz hin, was im Laufe der Zeit zu Knochenschwächung und folglich zu einem Verlust der Knochenstabilität und -stärke führen kann.
Symptome eines Überschusses an Vitamin A können allgemeine Schwäche, Gelenkschmerzen oder Muskelschmerzen umfassen. Da Vitamin A fettlöslich ist, kann es sich im Körper ansammeln, anstatt wie wasserlösliche Vitamine leicht ausgeschieden zu werden.
3. Vitamin D – Gleichgewicht ist wichtig
Vitamin D wird häufig für die Gesundheit von Knochen und Muskeln empfohlen, und ein Mangel ist bei älteren Erwachsenen aufgrund der geringeren Sonnenexposition und einer verminderten Kalziumsynthese in der Haut im Alter häufig. Allerdings kann die Einnahme sehr hoher Dosen über längere Zeiträume zu erhöhten Kalziumwerten im Blut führen (Hyperkalzämie), was bei manchen Menschen zu Muskelschwäche, Müdigkeit oder Gehschwierigkeiten führen kann.
Studien zu Nahrungsergänzungsmitteln zeigen gemischte Ergebnisse: Nahrungsergänzungsmittel fördern oft eine bessere Muskelfunktion, aber eine übermäßige Aufnahme verbessert nicht immer die Knochendichte und kann mit anderen Problemen in Verbindung stehen. Die sichere Obergrenze für die meisten Erwachsenen liegt in der Regel bei etwa 4.000 IE pro Tag, obwohl ein Arzt empfehlen kann, zuerst den Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen.